Gemeinsamer Antrag von FDP, CDU und FWG: Aufgabenkritik des städtischen Bauhofs
Angesichts der angespannten Haushaltslage soll der Magistrat alle Bauhof-Tätigkeiten ergebnisoffen auf Wirtschaftlichkeit prüfen – einschließlich Alternativen wie interkommunaler Zusammenarbeit und Übertragung von Aufgaben an den Feldwegeverband.
Worum geht’s?
Der städtische Bauhof ist ein kostenintensiver Aufgabenbereich, der Personal und erhebliche Sachkosten bindet. Gerade bei Spezialmaschinen, saisonalen Tätigkeiten und Spitzenlasten entstehen hohe Vorhalte- und Fixkosten. Bei der angespannten Haushaltslage der Stadt gehört auf den Prüfstand, welche Aufgaben in Eigenleistung wirtschaftlich sinnvoll sind – und welche effizienter durch Kooperation oder externe Vergabe erbracht werden können. Ausdrücklich nicht das Ziel: Leistungen pauschal infrage zu stellen oder Beschäftigte zu kritisieren.
Was wir beantragen
- Umfassende Aufgabenkritik: Der Magistrat prüft sämtliche Tätigkeiten des Bauhofs – Wirtschaftlichkeit der Eigenleistung, Personaleinsatz und -struktur, Maschinen- und Fuhrpark, laufende Betriebs- und Folgekosten sowie organisatorische Abläufe
- Alternativen ergebnisoffen prüfen: Übertragung geeigneter Aufgaben an den Feldwegeverband sowie interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen – etwa gemeinsame Maschinennutzung, gebündelter Personaleinsatz oder gemeinsame Vergaben
- Klares Ziel: Einsparpotenziale identifizieren, ohne die Qualität der Leistungen zu verschlechtern
- Transparenz: Vorlage der Ergebnisse in strukturierter, nachvollziehbarer Form als Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordnetenversammlung
„Es geht nicht darum, den Bauhof oder seine Beschäftigten infrage zu stellen, sondern um einen sachlichen, ergebnisoffenen Vergleich. Jeder eingesparte Euro stärkt den finanziellen Handlungsspielraum der Stadt und ermöglicht Investitionen in andere wichtige Aufgaben.“
— Andrea Rahn-Farr, Stadtverordnete
Stand & Download
Eingebracht zur Stadtverordnetenversammlung am 15.06.2026. Status: in Beratung.